Corona Lock-Down. Und sie fährt doch!

Rettungsring

Nachdem durch den Corona Lock-Down meine Pläne durchkreuzt wurden das Schiff sehr frühzeitig nach Heiligenhafen zu überführen, musste kurzer Hand umgeplant werden. Mit ca. sechs Wochen Verspätung hat die Überführung dann erfolgreich stattgefunden.

Ich wollte es mir natürlich nicht nehmen lassen meine ersten Charterkunden, eine Ehepaar, persönlich zu begrüßen. Eine aus meiner Sicht sehr nette Begegnung. Ich denke die beiden waren aber ganz froh, als ich endlich wieder das Weite gesucht habe.

Das Schiff ist – bedingt durch Corona – noch nicht ganz in dem Zustand wie ich es gerne hätte. Die WLAN Antenne wurde bei Auslieferung vergessen und kann erst für die kommende Saison montiert werden und weitere Kleinigkeiten warten noch darauf verbessert zu werden. Zu nennen wären da u.A. die Rettungsringe oder die Fixierung der Tür zur Nasszelle. Aber auch diverse andere Details möchte ich im Laufe der Zeit noch optimieren.

Die Auszeit ist mein erstes eigenes Schiff dieser Größe und wurde bisher von mir selbst noch überhaupt nicht richtig gesegelt. Zudem fehlt mir bei einigen Dingen schlicht die Erfahrung. Z.B. die oben erwähnten Rettungsringe: diese sind bei Charterschiffen leider Vorschrift, passen aber nirgendwo so richtig hin. Zunächst hatte ich sie seitlich am Heckkorb montiert. Ganz schlechte Idee, wie die Praxis zeigt. Am Heckkorb nach Achtern ausgerichtet ist aber auch nicht die optimale Lösung. Die starren, sperrigen Plastikringe möchte ich daher möglichst bald durch eine ebenfalls zugelassene, elegantere “self-inflating” Lösung ersetzen.

Hier schlägt Eure Stunde. Wenn Euch etwas auffällt, was ich unbedingt ändern sollte, hinterlasst mir bitte einen Kommentar. Ich bin für jeden guten Vorschlag aus der Praxis dankbar und werde versuchen sinnvolle Ideen schnellstmöglich zu realisieren.

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